Die Interaktive Zeitung

Im Internet kann jeder zum Sender von Informationen werden – und immer mehr Menschen nutzen diese Chance: In Weblogs, Podcasts und eigenen Web-TV-Sendungen produzieren zahllose Internet-Nutzer ihr eigenes Programm und tauschen sich blitzschnell mit Gleichgesinnten aus. Diese Möglichkeiten des Internets können sich die klassischen Medien zunutze machen.

Das Konzept: Leser werden Autoren

Die Leser der Zeitung und ihrer Online-Angebote sind nicht weiter nur Konsumenten, sondern beteiligen sich aktiv an den Inhalten: Zunächst online, indem sie Texte und Bilder zur Diskussion stellen. Die besten Ergebnisse aus diesem Wettbewerb der Leser-Community werden belohnt: Sie kommen ins Blatt und die Autoren werden mit Sachpreisen oder einem Honorar ausgezeichnet.

Das Werkzeug: Die Interaktive Zeitung

Jeder Internet-Nutzer kann bei der Interaktiven Zeitung Themen vorschlagen oder fertige Artikel einreichen. Die Beiträge werden in einer virtuellen Autorenkonferenz von allen Nutzern gelesen und diskutiert. Der Autor kann jederzeit Änderungen und Ergänzungen vornehmen.
Jetzt folgt die Kopplung an die gedruckte Ausgabe der Zeitung oder Zeitschrift: Die Nutzer bewerten die einzelnen Texte und die besten werden nach redaktioneller Prüfung veröffentlicht.
Nun können die Texte im Internet und in Leserbriefen kommentiert und weiter diskutiert werden.

Interaktive Zeitung von iDemokratie (Anklicken für größere Ansicht)

Die Interaktive Zeitung:
Alle Vorteile auf einen Blick

• Gewinnung neuer Leserschichten
• (Inter)Aktive Leserschaft
• Enge Leser-Blatt-Bindung
  (Community)
• Verknüpfung von Internet
   und Printmedien
• Nutzung der Online-Potenziale
• Zusätzliche lokale und
   lesernahe Inhalte
• Automatische Filterung
   durch Online-Autoren
• Demokratische Strukturen
  (Voting)

Durch die Interaktive Zeitung kann eine hochaktive Internet-Community entstehen, aus der insbesondere lokale Themen hervorgehen, die sich in die Print-Ausgabe integrieren lassen, ohne zeitintensive Redaktionsprozesse durchlaufen zu müssen. Das System reguliert sich größtenteils selbst – nur  qualitativ hochwertige Beiträge schaffen den Sprung ins Blatt. Die Online-Autoren haben die Chance, dass ihre Beiträge einen größeren Empfängerkreis erreichen – und die Zeitung bindet auf diese Weise eine interessierte und aktive Leserschar an sich.

Die Situation: Die Konkurrenz aus dem Netz

Das Internet wächst und wächst: Laut der ARD/ZDF-Online-Studie 2006 sind die Nutzerzahlen allein im vergangenen Jahr wieder um 1,2 Millionen auf 59,5 Prozent der Bevölkerung gestiegen. Für die klassischen Medien bedeutet dies eine ernst zu nehmende Konkurrenz. Online-Foren und Weblogs verbuchen nicht nur steigende Nutzerzahlen; interessierte Leser können sich hier auch unmittelbar in die Debatten einbringen. Diese Vorzüge lassen sich auch auf die klassischen Medien anwenden.

Das Gegenmittel: Partizipativer Journalismus

Erste Versuche eines »partizipativen Journalismus« stimmen zuversichtlich, dass sich die Möglichkeiten des Internets positiv auf die Informationsvielfalt
auswirken können. Einige Verlage lassen ihre Leser bereits interaktiv an der Entstehung ihrer Produkte teilhaben. Sie werden im Internet »abgeholt« und durchs Mitmachen eng an das Produkt gebunden – es wird »ihre« Zeitung. Wie in Weblogs entstehen so lesernahe Inhalte und der Vorsprung des Internets wird geschickt für die Zeitung genutzt.

Wir bieten dieses Konzept Redaktionen und Verlagen an und stehen Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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