Auswertung der Umfrage zum Wahlblog05
Vom 11. September bis zum 25. September 2005 organisierten wir eine Umfrage zu wahlblog05.de unter dem TItel "18 Fragen zum 18. September". Ziel war es, die Leser des Wahlblogs besser kennenzulernen. Insgesamt nahmen 50 Personen teil, davon haben 42 Personen die Umfrage komplett ausgefüllt. Die meisten Teilnehmer füllten die Umfrage nach dem 18. September aus, also nach der Bundestagswahl.
Die Gültigkeit der Umfrage bezieht sich natürlich allein auf Leser von wahlblog05.de. Die Stichprobe hat vor allem durch die Selbstselektion der Teilnehmer keinen Anspruch auf Repräsentativität.

Teilnehmer der Umfrage

Wenig überraschend bei der Auswertung ist die Tatsache, dass die meisten Teilnehmer zwischen 20 und 30 Jahren alt sind und zu fast 50% entweder studieren oder noch zur Schule gehen. Wir können allerdings davon ausgehen, dass nicht alle Leser des Wahlblogs an der Umfrage teilgenommen haben, nicht mal die Aussage, dass jeder 20. Besucher teilnahm wird stimmen. Die Teilnehmer werden eher ein spezielles Interesse gehabt haben die Umfrage auszufüllen oder weisen allgemein ein hohes Engagement im Internet auf. AUffällig war zum Beispiel, dass fast alle Teilnehmer angaben, ein hohes allgemeines politisches Interesse zu haben:


Das ist sicherlich kein Zufall bei einem Weblog zur Bundestagswahl. Weiterhin interessant ist die allgemeine Aktivität der Teilnehmer im Internet:

Es scheint, dass bei den meisten Teilnehmern das Internet im Mittelpunkt ihres Alltagslebens steht. Das Internet wird allgemein genutzt, dabei wird das Internet anscheinend nicht als Ergänzung, sondern als Ersatz für die klassischen Medien verwendet. Wir können deshalb die Hypothese aufstellen, dass vor allem intensive Nutzer des Internets die Interaktivität des Internets nutzen und damit an solchen Umfragen teilnehmen.

Auswertung des Umfrage

Vor allem die intensiven Internetnutzer scheinen dabei auch die kritischeren Nutzer zu sein. Vor allem ältere Nutzer meinten, sie wären von Wahlblogs allgemein in ihrer Wahlentscheidung zur Bundestagswahl beeinflusst worden.

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